Little girls with dreams become women with vision

 

Ist es nicht das absolut Schönste, wenn man jemandem dabei zusieht, wie er/sie in einer Sache total aufgeht? Wenn man sieht, wie jemand „in seinem Element“ ist? Wenn man spürt, wie jemand von innen strahlt und man einfach nicht anders kann, als sich von diesem Gefühl anstecken zu lassen?

Letzte Woche war ich ganz spontan mit ein paar Freunden auf dem „Bastille“ Konzert in Wien. Ich liebe Konzerte. Ich liebe es einfach in mitten einer Menschenmenge zu stehen, die alle aus demselben Grund an diesem einen Ort vereint sind und in diesen zwei bis drei Stunden nicht anders können, als einfach glücklich zu sein. Ich liebe die Musik, die uns alle in diesen Momenten verbindet und das Gefühl, dass wir alle doch irgendwie gleich sind. Als ich Bastille so auf der Bühne sah, voll und ganz in ihrem Element.. Als sie die Lieder gesungen haben, die mein Herz schneller schlagen lassen, die Stimme, die mich so sehr berührt und der Sänger, der sein ganzes Fleisch und Blut, sein Herz und seine Seele in diese Lieder steckte, konnte ich nicht anders, als ihn mit großen Augen zu bewundern und mich von seiner Energie und seiner Leidenschaft anstecken zu lassen. In diesem Moment war ich so glücklich und verschwendete gar keinen Gedanken an die Sorgen des Alltags. Mit jeder Faser meines Körpers fühlte ich die Musik, seine Stimme, jeden Beat, jede Zeile, jedes Wort. Ich konnte nur noch an eines denken: DAS WILL ICH AUCH!

Und nein, ich will keine Sängerin werden, keine Angst. Das Singen überlasse ich denen, die es auch wirklich können. Aber ich will auch so etwas für mich finden. Ich will etwas finden, das mich so sehr erfüllt, dass ich keinen Moment damit verschwende, an mir und an dem was ich mache zu zweifeln. Ich will etwas finden, das mein Herz zum Schlagen bringt. Ich will etwas machen, das mich von innen so sehr zum Strahlen bringt, dass ich andere damit anstecke. Ich will etwas erreichen, womit ich anderen Hoffnung und Motivation gebe, auch etwas erreichen zu wollen.

 

„If your dreams don’t scare you, they aren’t big enough.“

 

Sehr oft scheitert es daran, dass man sich nicht die Zeit nimmt, um herauszufinden, wer man eigentlich ist und was das eigene Herz zum Schlagen bringt. Und viele von uns trauen sich nicht einmal mehr zu träumen. Ich kenne so viele Menschen, die ihre Träume gleich wieder über den Haufen werfen, nur weil sie nicht „realistisch“ genug sind. Und viele wagen es gar nicht mal mehr zu träumen, weil „eh nichts draus wird“. Aber wenn wir nicht mal mehr träumen können, wie sollen wir dann große Dinge erreichen, Neues wagen und über unseren Schatten springen? Wie können wir dann irgendwas verändern, unseren Horizont erweitern und das Leben leben, das uns schon bei dem Gedanken daran den Atem raubt?

When I was younger, I had dreams. I pictured myself as an adult, working in my dream job (whatever that was at the time). I wanted to be a singer, because I saw Christina Aguilera killing it on stage. I wanted to be a hairdresser, because I loved doing my hair. I wanted to be an actress, because Julia Roberts was so beautiful and I admired her. I wanted to be whatever my sisters where interested in, because I worshipped them. I wanted to be anything and everything. And I changed my dream job almost every week.

Jeder hat Träume, jeder hat Vorstellungen von dem, wie sein/ihr Leben denn aussehen soll. Aber kaum jemand nimmt sich wirklich die Zeit für sich selbst, für die Dinge, die einen erfüllen und glücklich machen. Kaum jemand erlaubt es sich selbst, zu träumen. Und ich kann euch sagen, es ist etwas unbeschreiblich Schönes, wenn man realisiert, dass man das gefunden hat, was bisher nur in den eigenen Träumen existiert hat. Denn wenn es dann wirklich zur Realität wird, wenn das, was einem schon lange im Kopf herumschwirrt auf einmal wirklich passiert, dann ist es kein Traum mehr, sondern ein Plan, eine Vision.

But now. Now I have a vision. I know myself. I know what I’m good at. I know what keeps my heart beating. I know what I want. I know who I want to be right now and in five or ten years. I have a vision. A clear picture of my future self. And, most importantly, I know how to get there. I know, what my next steps look like. I know what to do to get there.  And that’s the difference. I still have dreams. I dream all the time. I still dream about being a singer, but now I know, that that’s never gonna happen because I genuinely can’t sing. I dream about being an actress, even though I have no experience whatsoever. But that’s okay. We all should be dreaming from time to time.

Ich bin immer noch am Anfang und lerne mich jeden Tag ein Stückchen besser kennen. Ich werde meine Meinung bestimmt noch ganz oft ändern und auch auf meinem Weg zum Traumjob werden noch einige neue Abzweigungen entstehen. Ich werde nie aufhören zu träumen. Ich werde nie aufhören, mir Dinge vorzustellen, die mir Angst machen und die größer sind, als ich selbst. Ich werde immer an meinen Träumen festhalten und versuchen, sie in die Tat umzusetzen.

„Dreaming is a gift you give yourself, and the one place you should be able to create and imagine anything with no judgement.  The main reason we don’t dream is because we shut down the possibility before we even get the idea into our brains.

Let go and dream.  Big, if not downright huge.“

Es ist egal wie groß, wie „unrealistisch“, wie verrückt deine Träume auch aussehen mögen und vor allem ist es egal was andere davon halten. Solange dein Herz schneller schlägt, solange du nicht aufhören kannst zu strahlen nur bei dem Gedanken daran, solange du daran glaubst, solltest du nie aufhören zu träumen und zu versuchen deine Träume in die Tat umzusetzen!

Don’t call it a dream, call it a plan.